31. März 2016
Arbeitsgemeinschaft "Ringelnatz-Geburtshaus" 

Wir danken Herrn Dr. Rainer Ortner von der Hans Fallada Gesellschaft e.V., uns bei der Realisierung des Projektes mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft wurde folgende Pressemitteilung
verfasst:

 
Wurzen. Klare Entscheidungen und viele Ideen für die Betreibung des Ringelnatz-Geburtshauses in Wurzen sind das Ergebnis des zweiten Workshops der Arbeitsgruppe Ringelnatz-Geburtshaus. Unter Moderation von Rainer Ortner von der Hans- Fallada-Gesellschaft Carwitz hatten sich in dieser Arbeitsgruppe der Joachim-Ringelnatz-Verein und der Förderverein Kulturhistorisches Museum, Galerie und Ringelnatz-Geburtshaus zusammengefunden.
Wichtigstes Ergebnis der Beratung sind die inhaltlichen Eckpunkte eines Betreiberkonzeptes für das als sächsisches und nationales Kulturerbe wichtige Gebäude. Für die Ausgestaltung zu einem literarischen Gedenk- und Forschungsort und einer lebendigen kulturellen Begegnungsstätte im Sinne von Ringelnatz haben beide Vereine eine Fülle von Vorschlägen zusammengetragen. Diese Liste der Ideen wurde durch Finanzierungsvorschläge untersetzt und von Rainer Ortner um den 35-jährigen Erfahrungsschatz der Fallada-Gesellschaft bei der Betreibung des einstigen Fallada-Anwesens in Carwitz ergänzt. Jährlich suchen durchschnittlich 14 000 Gäste das Museum im Wohnhaus und die Veranstaltungen auf dem Gelände auf. Das Wohnhaus Falladas gehört der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft, Betreiber ist die Fallada-Gesellschaft, die durch einen festen jährlichen kommunalen Zuschuss unterstützt wird.
Der Anregung von Rainer Ortner folgend, ordnete die Arbeitsgruppe das Ringelnatz-Geburtshaus in das, wie Ortner betonte, einzigartige Ensemble von Ringelnatz-Orten in Wurzen ein, die gemeinsam als Magnete für kunstinteressierte Gäste und Touristen weiter zu entwickeln sind. Dazu gehören das Kulturhistorische Museum mit Ringelnatz-Ausstellung und der ältesten, schon 1932 angelegten Ringelnatz-Sammlung in Deutschland und die städtische Galerie mit ihrer Tradition bedeutender Ringelnatz-Ausstellungen. Der einzigartige Ringelnatz-Pfad mit 13 künstlerisch gestalteten Stationen und solche Veranstaltungsorte wie das Kulturhaus Schweizergarten und Treffpunkte wie die Ringelnatz-Spielplätze gehören ebenso dazu. Eine klare Arbeitsteilung mit Verantwortlichkeiten und eine gute Kooperation seien dafür unabdingbar.
In dieser Arbeitsteilung wird der Joachim-Ringelnatz-Verein Wurzen der Stadt und den Stadträten ein an die Erfahrungen der Fallada-Gesellschaft in Carwitz angelehntes Betreiberkonzept für das Geburtshaus vorlegen. Der Verein ist bereit und, dank neuer Mitglieder, in der Lage, die Betreibung des Geburtshauses nach den gemeinsam erarbeiteten Inhalten zu übernehmen. Bis Ende April werden in einer zweiten Arbeitsetappe Finanzierungskonzept und Vorschläge für die Betreiberorganisation erarbeitet, um sie zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Mai dem Betriebsausschuss des Kulturbetriebes vorzulegen.  Die Leiterin des Kulturbetriebes, Bettina Kretzschmar, nahm an der Arbeitstagung teil und meinte, bei einem guten tragfähigen Konzept des Ringelnatzvereins als Betreiber werde die Stadt die Sanierungspläne für das Geburtshaus umsetzen.
Die Arbeitsgruppe wird auch nach der Erarbeitung des Konzeptes weiterarbeiten und sich als Koordinator der Aktivitäten an den verschiedenen Ringelnatz-Orten der Stadt verstehen.

Auszug aus der Leipziger Volkszeitung vom 04. Febr. 2016
Bericht von HAIG LATCHINIAN


Willkommen in Wurzens Schatzkammer

Vor 70 Jahren wurde das traditionsreiche Haus in der Wurzener Domgasse 2 zum Städtischen Museum erklärt. Mit Ringelnatz-Sammlung, Polymobil und Napoleon-Tasse gilt das Kulturhistorische Museum als Besuchermagnet.

Es zählte schon in der einstigen kursächsischen Stiftsstadt Wurzen zu den
schönsten Renaissancehäusern: Mit Volutengiebel, Arkadenhof und Butzenscheiben
lockt das herrschaftliche Anwesen in der Domgasse 2 heutzutage als Kulturhistorisches Museum zahlreiche Besucher aus nah und fern. Es hat allen Stürmen der Zeit getrotzt – Dreißigjährigem Krieg, Kreuz- und Marterwoche,
neun Pestepidemien..... weiterlesen

Sabine Jung am Seesack von Schriftsteller
Joachim Ringelnatz. Foto: Frank Schmidt

Leipziger Volkszeitung 23. Jan. 2016 

Danke!

Unseren herzlichen Dank, liebe Barbara Wittor, für Ihre großzügige Spende,
mit der Sie unseren Förderverein in Anerkennung unserer Leistung honoriert haben. 

 
 

Liebe Mitglieder des Fördervereins!

Völlig unerwartet erhielt ich vom Sächsischen Staatministerium für Wissenschaft und Kunst am 29.09.2014 in einer Feierstunde im Grassimuseum Leipzig für meine ehrenamtliche Mitarbeit im sächsischen Museumswesen eine Ehrenurkunde.

Natürlich habe ich mich hierüber gefreut, habe aber auch öffentlich verlauten lassen, dass ich diese Auszeichnung für alle Mitglieder des "Förderverein Kulturhistorisches Museum, Städtische Galerie, Ringelnatz-Geburtshaus e.V." in Wurzen und  für Frau Dr. Sabine Jung, betrachte und entgegennehme.

Möge diese Auszeichnung Ansporn für uns alle sein, an unser Vereinsziel zu glauben und weiter daran zu arbeiten. 

Ulli Hohmann 

 

Richard Wagner in Mitteldeutschland

Das Richard-Wagner-Zentrum Mitteldeutschland hat  als Beginn zum Jahreswechsel 2015/16 eine Flyerserie zu den 18 Wagner-Orten in Mitteldeutschland gestartet. Diese dienen der gegenseitigen Bewerbung und Wahrnehmung bei  Wagner-Aufführungen in der Region.

Hierbei spielt auch die Region Wurzen mit  Müglenz/Thammenhain eine große Rolle. Den entsprechenden Flyer hierzu können Sie hier als PDF herunterladen.

 


Deutschlandfunk Köln:

"ein Jahr Deutschland"

Heute möchten wir Ihnen eine bemerksenswerte Internetseite unter dem Titel
"ein Jahr Deutschland" vorstellen. Die Autoren Jörg-Christian Schillmöller (Journalist), der Fotograf Dirk Gebhardt und Tamara Soliz (Produktion) haben es sich zur Aufgabe gemacht, ein Jahr zu Fuß von West nach Ost zu wandern. Sie nehmen sich ein Jahr Zeit, jeden Monat ein paar Tage.
Nun hatte das Team auch Wurzen erreicht und den Wurzener eine lesenswerte
Reportage unter dem Titel "Ringelnatz und Hund" hinterlassen, die Sie nicht verpassen sollten. Sie finden diesen Beitrag unter dem Link

http://www.einjahrdeutschland.de/portfolio-items/ringelnatz-und-hund/


Nach Ansicht der Autoren gibt es in Wurzen zwei Künstler. Zitat:

"Der eine ist einer der berühmtesten und witzigsten deutschen Dichter, Maler und Seefahrer. Der andere ist nur Maler. Aber einer, der sich nie verbogen und dafür in der DDR teuer bezahlt hat. Der erste ist Joachim Ringelnatz, der zweite Hans-Peter Hund. Beide sind in Wurzen geboren, einer kleinen Stadt in Sachsen, die lange schon gegen den Ruf kämpft, ein Hort der Rechten zu sein. Darüber ist viel geschrieben worden. Wir wollen über das andere Wurzen schreiben. In der Altstadt stehen zwei Häuser: Das Geburtshaus von Ringelnatz und das Haus am Markt, in dem Hans-Peter Hund lebt. Beide Häuser sind sehr alt und haben viel erlebt. Die Geschichte des Ringelnatz-Geburtshauses ist ärgerlich. Die Geschichte von Hans-Peter Hund ist unvergesslich."

 

Zum 131. Geburtstag des Künstlers Joachim Ringelnatz

präsentierte das Kulturhistorische Museum, als Kooperationspartner des „Fördervereins Kulturhistorisches Museum, Städtische Galerie, Ringelnatz-Geburtshaus“ e.V. mit Unterstützung des Ringelnatz Vereins e.V., die Ausstellung unter dem Motto  "Sinniges und Sinnliches".

Für diese Ausstellung hat Prof. Jochen Ziska 27 Gedichte von Joachim Ringelnatz für seine Illustrationen ausgewählt, die ihn besonders inspirierten.
 
Über 100 Gäste konnten zur Eröffnung der Ausstellungen begrüßt werden.
Zu den Gästen zählten u.a. Oberbürgermeister Jörg Röglin, Frau Dr. Viola Heß - Koordinatorin des diesjährigen Ringelnatz-Sommer-Wochenendes und  von der Musikschule Muldental Theodor Uhlig sowie das Ehepaar Brückner.   Norbert Winkler als Rezitator von Ringelnatzgedichten.




Fotos: Jürgen Bischof 

 

"Die Dohle pfeift"

Am 09.08.14 veröffentlichte Frau Dr. Yvonne Pietsch  -  seit 2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Goethe- u. Schillerarchiv Weimar - 
ein bis dato unbekanntes Gedicht von Joachim Ringelnatz mit dem Titel „Die Dohle pfeift“.  Entdeckt wurde es von dieser Forscherin, die auf das bisher unveröffentlichte Gedicht stieß, es transkribierte und einer Deutung unterzog.


Vater und Sohn - eine Beziehungssuche.
Auf den Spuren von Joachim Ringelnatz.

MDR FIGARO-Theaterredakteur Stefan Petraschewsky
nahm die Beziehung von Vater und Sohn unter
die Lupe und sah sich mit Dr. Sabine Jung in Wurzen um.


Leider ist dieser Link in der Mediathek
des MDR-Figaro nicht mehr enthalten.

Auf Wunsch sendet Ihnen unsere
Redaktion den Beitrag als mp3 per E-Mail zu. 
info@kultur-hoch3-wurzen.eu
        


INTIME PREMIERE IM KAMINZIMMER

anlässlich des Verkaufsstarts präsentierten die Protagonisten 
die erweiterte Neuauflage der Publikation
"Wurzener Unternehmer und ihre Villen".

Das Werk umfasst 143 Seiten mit 278 Fotos.

ISBN 978-3-9814317-6-6
Preis: 19,90 Euro
 

Danke!
Unser herzlicher Dank geht an die Sparkasse Muldental in Grimma, welche die Arbeit innerhalb unseres "Fördervereins Kulturhistorisches Museum, Städtische Galerie, Ringelnatz-Geburtshaus e.V." in diesem Jahr mit einer großzügigen Spende honoriert hat.
"Möglich wurden die Spenden an Schulen und Kindergärten, soziale Einrichtungen als auch Kunst- und Kulturvereinen dank des PS-Lotteriesparens der Lotteriegesellschaft der Ostdeutschen Sparkassen und seiner zahlreichen Teilnehmer", so die Aussage von Frau Heidrun Naumann, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Muldental.

 


Die Leipziger Volkszeitung/Muldental hat sich in ihrem Artikel
"Sorge um das Ringelnatzhaus" zu unserem Brief an die Stadträte 
geäußert.

Den Inhalt dieses Artikels können Sie ► 
hier  als PDF herunterladen,
oder einfach auf das Bild klicken.                                                 ► ► ►
 
        Artikel aus der LVZ vom 19.03.2014
von Kai-Uwe Brandt


Brief an die Stadträte in Wurzen

Betreff: Ringelnatz-Geburtshaus

Wir als Förderverein, als auch der Ringelnatzverein haben sich in einem Brief
an die einzelnen Stadträte gewandt mit, weil wir befürchten müssen, dass
das Ringelnatz-Geburtshaus in Wurzen seiner Bedeutung für die Zukunft nicht
mehr gerecht wird. Wir, als freie Bürger, wollen damit erreichen, dass sich die Damen und Herren Stadträte der jetzigen Situation hinsichtlich einer Sanierung des Hauses noch einmal bewusst werden.

Den Inhalt des Briefes können Sie ► 
hier  als PDF herunterladen.

 

 

Rathaus Wurzen

Offener Brief an den Oberbürgermeister

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Röglin,

Joachim Ringelnatz ist als Dichter, Lyriker, Kabarettist, Zeichner und Maler, Seemann, Offizier und Liebling der Kinder nicht nur im deutschsprachigen Raum bekannt. Seine teils skurrilen, teils expressionistischen, witzigen und geistreichen Gedichte fehlen in keinem Schulbuch und mittleerweile in keiner Anthologie der klassischen Literatur Deutschlands. Wurzen setzt auf diese Bekanntheit. Sowohl die Schilder an der Autobahn als auch das städtische Corporate-Design als Ringelnatzstadt verweisen auf den berühmten Sohn der Stadt Wurzen in Sachsen.
Aber das denkmalgeschützte Geburtshaus von Ringelnatz, dessen Geschichte bis 1511 zurückreicht, steht nahezu leer und ist in einem sanierungsbedürftigem Zustand.

Von Seiten der Stadt sind die Tourist-Information und diverse andere Nutzungen für die Zukunft des Hauses im Gespräch. Hierfür liegen bereits Planungen vor, und es stehen Gelder in Höhe von 130.000,00 € für die Realisierung bereit. Mit Sorge hörten wir auch von Überlegungen, Teile des Grundstücks an einen Investor zu veräußern. Verhindern Sie den teilweisen Verkauf des Grundstücks und die Fremdnutzung des Ringelnatz-Geburtshauses. Unterstützen Sie die Sanierung des Gebäudes und Nutzung des Grundstücks für eine:

 





Oberbürgermeister Jörg Röglin, Wurzen

-   Literarische Gedenkstätte von nationalem Rang
    ( ALG = Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten)
-   Aktive Begegnungs- und Spielstätte im Sinne des "Reisenden Artisten"
-   Galerie und Ausstellungsort in unmittelbarer Beziehung zum Künstler
-   Ort der Ringelnatzforschung
 
Entwickeln Sie mit uns das vorliegende Konzept weiter und lassen Sie und gemeinsam die Möglichkeiten einer Finanzierung ausloten. Das Ringelnatz-Geburtshaus hat das Potential, deutschland- und europaweit Touristen in die Stadt zu bringen. Kabaretts und Kabarettisten in Sachsen und Deutschland unterstützen das Projekt, dass Ringelnatz in seinem Geburtshaus dauerhaft und sichtbar in Wurzen geehrt wird.

Unterstützungsschreiben liegen vor: Rainer Bursche, Kabarettist Herkuleskeule Dresden; Barbara & OliverJakubeit, Agentur akzentGbR Aschaffenburg; Werner Heiduczek, Schriftsteller Leipzig; Traudel Thalheim, Journalistin Leipzig; Ingolf Serwuschok, Kabarett Sanftwut Leipzig; Horst- Gottfried Wagner, Regisseur Köln; Gunter Böhnke, Kabarettist & Autor Leipzig; Katrin Weber, Sängerin & Kabarettistin Leipzig; Arnulf Eichhorn, Lachmesse e. V. Leipzig; Frank Berger, Musiker & Autor Leipzig; Volker Kühlow, MdL Sachsen Leipzig; Simone Solga, Kabarettistin & Autorin München; Leipziger Pfeffermühle, Kabarett Leipzig; Anke Geißler, Kabarett Academixer Leipzig; Rainer Otto, Kabarettist & Autor Leipzig (langjähriger Leiter der Leipziger Peffermühle); Thomas Freitag, Schauspieler und Kabarettist.
 
Förderverein  Kulturhistorisches Museum, Städtische Galerie, Ringelnatz-Geburtshaus Ringelnatz-Verein e. V.
Wolfgang Friebe 


"Auffassungen nicht unüberbrückbar" von Ines Alekowa LVZ  Mitteldeutschland/Wurzen 11.12.2013

 Runder Tisch zur Zukunft des Ringelnatzhauses und offener Brief an den Oberbürgermeister.

Wie weiter mit dem Ringelnatzhaus? Diese Frage stand bei einem Rund-Tisch-Gespräch im Raum, zu dem sich auf Einladung des Kulturbetriebes Vertreter aus Stadtverwaltung und Stadtrat sowie des Fördervereins Kultur3Wurzen, des Ringelnatz- sowie des Geschichts- und Altstadtvereins und der Stadtwandler trafen. „Der Tenor des Treffens in der vergangenen Woche war, dass das Haus tatsächlich einer Nutzung zugeführt werden muss. Über das Wie herrschte sicherlich noch nicht in jeder Nuance Einigkeit“, fasst Oberbürgermeister Jörg Röglin (parteilos) das Ergebnis der nicht öffentlichen Runde zusammen.

Anlass für diese war das von Kulturbetriebsleiterin Bettina Kretzschmar zur jüngsten Stadtratssitzung vorgestellte Konzept, das angesichts der nicht realisierbaren Komplettsanierung des Objektes am Crostigall zunächst den Einsatz von 130 000 Euro für die notwendigsten Arbeiten sowie die Nutzung des Erdgeschosses durch die Tourist- Information vorsieht. Die Sparvariante allerdings erntete von allen Seiten Kritik– nicht zuletzt, weil in dieser Ringelnatz nicht vorkam.

Wolfgang Friebe, Mitglied des Fördervereins, und als Architekt Autor einer 2010 erarbeiteten Studie für das denkmalgeschützte, 1511 erbaute Haus, sah sich nach beiden Veranstaltungen veranlasst, einen offenen Brief an Röglin zu schreiben. „Entwickeln Sie mit uns das vorliegende Konzept weiter und lassen Sie uns gemeinsam die Möglichkeiten einer Finanzierung ausloten“, bittet er den Oberbürgermeister. Friebe zeigt sich überzeugt, dass das Ringelnatzhaus das Potenzial habe, „deutschland- und europaweit Touristen in die Stadt zu bringen“, die schon jetzt, beispielsweise mit Werbeschildern an der Autobahn, auf ihren berühmten Sohn setze. Das Grundstück könne nach Friebes Vorstellungen für „eine literarische Gedenkstätte von nationalem Rang, eine aktive Begegnungs- und Spielstätte im Sinne des ,Reisenden Artisten‘, für Galerie und Ausstellungsort in unmittelbarer Beziehung zum Künstler und einen Ort der Ringelnatzforschung“ genutzt werden. Eine Reihe von Kabarettisten in Sachsen und darüber hinaus – unter anderen Rainer Bursche (Herkuleskeule Dresden), Ingolf Serwuschok (Sanftwut Leipzig), Gunter Böhnke und Thomas Freitag – würden „das Projekt, dass Ringelnatz in seinem Geburtshaus dauerhaft und sichtbar geehrt wird“, unterstützen. Friebe räumte durchaus ein, dass eine wirtschaftliche Betreibung „weder mit Touristinfo noch Ringelnatzhaus funktioniert“, sondern „eine kulturelleEinrichtung immer von Zuschüssen lebt“.

Oberbürgermeister Jörg Röglin, der sich ausdrücklich bei Friebe für dessen Mitarbeit bedankt, sieht zwar „auseinanderliegende aber nicht unüberbrückbare Auffassungen“. Man befinde sich „weiterhin im Diskussionsprozess“. Einig sei man, „dass wir vor dem Hintergrund der verfügbaren finanziellen Mittel eine schrittweise Sanierung in Angriff nehmen“ – gedacht ist an die energetische Sanierung von Dach und Fassade über ein Förderprogramm – „und ebenfalls mit der vorhandenen Bausubstanz arbeiten müssen“, damit sie nicht weiter verfalle. Eine Komplettsanierung bezifferte Röglin auf bis zu einer Million Euro. „Wir sind zwar wirtschaftlich leistungsfähig, aber einen Dukatenesel haben wir nicht im Keller“, stellt er klar.
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Spende für das Ringelnatz-Geburtshaus
 
anläßlich des diesjährigen Ringelnatzlaufs in Wurzen übergaben
Thomas und Claudia Zittier "Die Stadtwandler - Verschönerungsverein e.V. 
unserer Vorsitzenden Sabine Jung in Anwesenheit des Oberbürgermeisters
Jörg Röglin einen Scheck in Höhe von 300 Euro. Dieses Geld soll für den
Erhalt und die Sanierung des Ringelnatz-Geburtshauses mit eingesetzt werden.

Bereits im Vorfeld hatte der Veranstalter des Ringelnatzlaufs versprochen,
pro Teilnehmer einen Euro zu stiften. 280 Sportler nahmen an der
Veranstaltung teil. Den Rest zur runden Summe legte Thomas Zitier oben drauf.

Wir sagen den Spendern ein herzliches Dankeschön von Verein zu Verein. 


"Wurzen lockt mit Ringelnatz" von Kai-Uwe Brandt -
LVZ Mitteldeutschland/Wurzen 03.08.2013

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"Auftakt nach Maß..." von Kai-Uwe Brandt -
LVZ Mitteldeutschland/Wurzen 09.08.2013

Vollständiger Artikel als PDF


                                                                       Mit freundlicher Unterstützung: